Meseta
Hermann’s Jakobsweg
© Hermann Brenner, Pirmasens
Jakobsweg 21.Tag Sonntag, 17. April 2005, Ruhetag in Cluny
Am 17.04.2005 ging es natürlich zum Gottesdienst in die Église Notre-Dame . Danach folgte eine Stadtbesichtigung, sowie die berühmte Abbaye Bénédictine Saint-Pierre-et-Saint Paul, gegründet im Jahre 910. Die Länge beträgt 187 m! Von der Kirche ist kaum noch was übrig, sie wurde einst verkauft, verfallen und danach die Steine zum Bauen verwendet. Danach traf er eine Pilgerin aus dem Schwäbischen, Pilger aus Rohrbach (France) und eine holländische Pilgerin. Beim Spaziergang hörte er dann heimatliche Stimmen, Familie Seintch aus Weisenheim, -Herr Seintch ist in Zweibrücken aufgewachsen-. Sie luden ihn ein zu einem Kaffee, und ließen es sich nicht nehmen, dem Pilger eine warme Mahlzeit zu spendieren, und es wurden nette Gespräche geführt an diesem noch immer regnerischen Tag. 17.04.05, 13.30
Jakobsweg 22.Tag Montag, 18. April 2005, Cluny - Cenves, 29,3km, zur Route 22.Tag
Es war ein sehr nasser Abschied von Cluny. Das Wasser stand bis zu 30 cm hoch und an manchen Stellen sogar 50cm. Die Autos mussten weggebracht werden und die Bewohner liefen mit den Beinen in Mülltüten um einigermaßen laufen zu können. Es war eine Überschwemmung in der ganzen Region. Die Wanderwege bestanden aus kleinen Kanälen, der Matsch ging bis an die Waden und es regnete weiter und weiter. Das heutige Ziel Cenves ein ganz kleiner Ort. Die Nachfrage beim Bürgermeisteramt zwecks Unterkunft war lediglich ein Hotel „Gité de France“, das aber noch geschlossen ist. Der Bürgermeister hat aber nach Sichtung des Pilgerausweises das Haus geöffnet und ein Zimmer, eine Küche und Bad zur Verfügung gestellt zur Übernachtung für 11 Euro. Aber außer einer Bar war alles geschlossen –Montag in Frankreich-. Aber ein ausgiebiges gemütliches Bad und danach ein Bier in der Bar lassen den nassen Tag ausklingen. Herr Seintch hat heute Abend nach seiner Rückkehr von Cluny zuhause angerufen, und die Grüße von Hermann übermittelt, sowie seine Freude über den netten Nachmittag in Cluny zum Ausdruck gebracht. Er teilte mit, dass es dem Pilger sehr gut geht, und wird nach der Beendigung des Pilgerganges wieder Kontakt aufnehmen. 18.04.05, 23.15
Jakobsweg 23.Tag Dienstag, 19. April 2005, Cenves - Les Écharmeaux, 30,1km, zur Route 23.Tag
Von Cenves führte der Pilgerweg zum Col des Echarmeaux , 720 m hoch und einen weiteren Pass von 860 m Höhe. Es war sehr kalt und schneite den ganzen Tag. Die Unterkunft im Hotel de Nation bei 35 Euro Halbpension war sehr ordentlich, das Personal nett und zuvorkommend. Sehr empfehlenswert.
Jakobsweg 24.Tag Mittwoch, 20. April 2005, Les Écharmeaux - Roanne, 44,2km, zur Route 24.Tag
Von Col des Echarmeaux ging es heute nach Roanne. Wegen mangelnder Unterkunft mussten 40 km zu - rück gelegt werden. Als Belohnung gab es dann in Roanne eine Jugendherberge. Ein sehr ordentliches Zimmer, und es war für gute Verpflegung gesorgt. Super – Unterkunft!
Jakobsweg 25.Tag Donnerstag, 21. April 2005, Roanne - Saint Jodard, 28,1km, zur Route 25.Tag
Von Roanne führte der Weg vorbei an einem beeindruckenden Stausee der Loire, einem schönen Wasser - schloss nach S aint Jodard zum Kloster Maison St. Josef, in welchem Unterkunft mit Halbpension geboten wird. Vortreffliche Unterkunft, die Mönche bemühten sich sehr, boten ein hervorragendes Abendessen mit Andacht und anschließendem Gottesdienst. Diese herrliche Tour im Loiretal betrug 32 km. Hermann Brenner geht es gut, eine kleine Wunde an der Ferse sind der einzige Wermutstropfen. Heute hat uns ein Paket des Pilgers erreicht. Er hat die ersten Karten die er nicht mehr benötigt zurückgeschickt, um so sein Gepäck zu erleichtern. Weiter hat er eine Speicherkarte seiner Videokamera mitgeschickt, die Bilder dieser Karte können sie sich im Fotoalbum ansehen. 21.04.2005, 22.45
Jakobsweg 26.Tag Freitag, 22. April 2005, Saint Jodard - Feurs, 22,3km, zur Route 26.Tag
Nach sehr herzlicher Verabschiedung von den Klosterbrüdern, die wahrlich ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis mit ihrer hervorragenden Gastfreundlichkeit hinterließen, wandert Hermann Brenner weiter über Cahors und Figeac der Loire entlang. Dort endete die Tour in Feurs mit einem fälligen Besuch beim ansässigen Schuhmacher. Die Wanderstiefel hatten dringend eine Reparatur notwendig. Der Absatz war schon sehr abgelaufen und freute sich über einen neuen Belag und große Wäsche war auch wieder notwendig.
Jakobsweg 27.Tag Samstag, 23. April, 2005 Feurs - Meyriex bei Chambles, 39,9km, zur Route 27.Tag
Heute wurden erstmal die reparierten Schuhe abgeholt und weiter ging es nach einer ganz normalen Wanderung dem Ort Chambles entgegen. In Meyriex bei Chambles fand sich endlich eine Gîte mit Halbpension, sehr gut, sehr sauber, nette Bedienung, alles in allem ein guter Ort.
Jakobsweg 28.Tag Sonntag, 24. April 2005, Meyriex /Chambles - Firminy, 32,5km, zur Route 28.Tag
Ein sehr unangenehmer Tag war dieser Sonntag. Von Meyriex immer der Loire entlang Suche nach einer Unterkunftsmöglichkeit. In St. Rambert, St. Just, St. Etienne Unieux, keine Zimmer, alle Unterkünfte auch Jugendherbergen geschlossen, die Saison hat halt noch nicht begonnen. Mit ca. 12 km Umweg fand er endlich in Firminy ein Hotel, das ab 20.00 Uhr öffnete. Nun denn eine Übernachtung sollte 39 Euro kosten, nach Bezug des angewiesenen Zimmers fiel dem Hotelbesitzer nachträglich ein, dass es aber 45 Euro kostet! Ein Zimmer sonst nichts, außer einem weiteren Gast war das ganze Haus geschlossen, die Übernachtung wurde wie üblich im voraus bezahlt, der Besitzer ward dann nicht mehr zu sehen. Das war wieder eine dieser unangenehmen Aufenthaltsorte.
Jakobsweg 29.Tag Montag, 25. April 2005, Firminy - Retournac , 41,6km, zur Route 29.Tag
Von Firminy nach dieser trostlosen unrealistischen Übernachtung führte die Strecke heute durch einen herrlichen Wald, es folgten Wiesen übersät mit Schlüsselblumen und den ganzen Tag über graue bis schwarze Wolken, aber kein Regen. Nach 37km wurde dann ein Hotel in Retournac gefunden, welches sehr angenehm und sauber ist. Preis- und Leistungsverhältnis stimmen hier. Nun kann Hermann nachdem er heute 850 km erreicht hat, beruhigt schlafen und von den blühenden Wiesen und grünen Wäldern mit den schwarzen Wolken träumen. 25.04.2005, 23.30
Jakobsweg 30.Tag Montag, 26. April 2005, Retournac - Vorey sur Arzon , 13,8km, zur Route 30.Tag
Heute führte der Pilgerweg stellenweise durch Regenwasserkanäle. Da mussten eigene Wege gesucht werden, da der Pilgerweg nicht passierbar war. Die Temperatur betrug gute 20 Grad, also ideales Wanderwetter. Das Ziel war heute Vorey sur Arzon. Übernachtung wurde in einem Gité de France angeboten. Insgesamt wurden nun 900 km gelaufen.
Jakobsweg 21.Tag Sonntag, 17. April 2005 Ruhetag in Cluny
Am 17.04.2005 ging es natürlich zum Gottesdienst in die Église Notre-Dame . Danach folgte eine Stadtbesichtigung, sowie die berühmte Abbaye Bénédictine Saint-Pierre-et-Saint Paul, gegründet im Jahre 910. Die Länge beträgt 187 m! Von der Kirche ist kaum noch was übrig, sie wurde einst verkauft, verfallen und danach die Steine zum Bauen verwendet. Danach traf er eine Pilgerin aus dem Schwäbischen, Pilger aus Rohrbach (France) und eine holländische Pilgerin. Beim Spaziergang hörte er dann heimatliche Stimmen, Familie Seintch aus Weisenheim, -Herr Seintch ist in Zweibrücken aufgewachsen-. Sie luden ihn ein zu einem Kaffee, und ließen es sich nicht nehmen, dem Pilger eine warme Mahlzeit zu spendieren, und es wurden nette Gespräche geführt an diesem noch immer regnerischen Tag. 17.04.05, 13.30
Jakobsweg 22.Tag Montag, 18. April 2005 Cluny - Cenves, 29,3km, zur Route 22.Tag
Es war ein sehr nasser Abschied von Cluny. Das Wasser stand bis zu 30 cm hoch und an manchen Stellen sogar 50cm. Die Autos mussten weggebracht werden und die Bewohner liefen mit den Beinen in Mülltüten um einigermaßen laufen zu können. Es war eine Überschwemmung in der ganzen Region. Die Wanderwege bestanden aus kleinen Kanälen, der Matsch ging bis an die Waden und es regnete weiter und weiter. Das heutige Ziel Cenves ein ganz kleiner Ort. Die Nachfrage beim Bürgermeisteramt zwecks Unterkunft war lediglich ein Hotel „Gité de France“, das aber noch geschlossen ist. Der Bürgermeister hat aber nach Sichtung des Pilgerausweises das Haus geöffnet und ein Zimmer, eine Küche und Bad zur Verfügung gestellt zur Übernachtung für 11 Euro. Aber außer einer Bar war alles geschlossen –Montag in Frankreich-. Aber ein ausgiebiges gemütliches Bad und danach ein Bier in der Bar lassen den nassen Tag ausklingen. Herr Seintch hat heute Abend nach seiner Rückkehr von Cluny zuhause angerufen, und die Grüße von Hermann übermittelt, sowie seine Freude über den netten Nachmittag in Cluny zum Ausdruck gebracht. Er teilte mit, dass es dem Pilger sehr gut geht, und wird nach der Beendigung des Pilgerganges wieder Kontakt aufnehmen. 18.04.05, 23.15
Jakobsweg 23.Tag Dienstag, 19. April 2005 Cenves - Les Écharmeaux, 30,1km, zur Route 23.Tag
Von Cenves führte der Pilgerweg zum Col des Echarmeaux , 720 m hoch und einen weiteren Pass von 860 m Höhe. Es war sehr kalt und schneite den ganzen Tag. Die Unterkunft im Hotel de Nation bei 35 Euro Halbpension war sehr ordentlich, das Personal nett und zuvorkommend. Sehr empfehlenswert.
Jakobsweg 24.Tag Mittwoch, 20. April 2005 Les Écharmeaux - Roanne, 44,2km, zur Route 24.Tag
Von Col des Echarmeaux ging es heute nach Roanne. Wegen mangelnder Unterkunft mussten 40 km zu rück gelegt werden. Als Belohnung gab es dann in Roanne eine Jugendherberge. Ein sehr ordentliches Zimmer, und es war für gute Verpflegung gesorgt. Super – Unterkunft!
Jakobsweg 25.Tag Donnerstag, 21. April 2005 Roanne - Saint Jodard, 28,1km, zur Route 25.Tag
Von Roanne führte der Weg vorbei an einem beeindruckenden Stausee der Loire, einem schönen Wasser schloss nach S aint Jodard zum Kloster Maison St. Josef, in welchem Unterkunft mit Halbpension geboten wird. Vortreffliche Unterkunft, die Mönche bemühten sich sehr, boten ein hervorragendes Abendessen mit Andacht und anschließendem Gottesdienst. Diese herrliche Tour im Loiretal betrug 32 km. Hermann Brenner geht es gut, eine kleine Wunde an der Ferse sind der einzige Wermutstropfen. Heute hat uns ein Paket des Pilgers erreicht. Er hat die ersten Karten die er nicht mehr benötigt zurückgeschickt, um so sein Gepäck zu erleichtern. Weiter hat er eine Speicherkarte seiner Videokamera mitgeschickt, die Bilder dieser Karte können sie sich im Fotoalbum ansehen. 21.04.2005, 22.45
Jakobsweg 26.Tag Freitag, 22. April 2005 Saint Jodard - Feurs, 22,3km, zur Route 26.Tag
Nach sehr herzlicher Verabschiedung von den Klosterbrüdern, die wahrlich ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis mit ihrer hervorragenden Gastfreundlichkeit hinterließen, wandert Hermann Brenner weiter über Cahors und Figeac der Loire entlang. Dort endete die Tour in Feurs mit einem fälligen Besuch beim ansässigen Schuhmacher. Die Wanderstiefel hatten dringend eine Reparatur notwendig. Der Absatz war schon sehr abgelaufen und freute sich über einen neuen Belag und große Wäsche war auch wieder notwendig.
Jakobsweg 27.Tag Samstag, 23. April 2005 Feurs - Meyriex bei Chambles, 39,9km, zur Route 27.Tag
Heute wurden erstmal die reparierten Schuhe abgeholt und weiter ging es nach einer ganz normalen Wanderung dem Ort Chambles entgegen. In Meyriex bei Chambles fand sich endlich eine Gîte mit Halbpension, sehr gut, sehr sauber, nette Bedienung, alles in allem ein guter Ort.
Jakobsweg 28.Tag Sonntag, 24. April 2005 Meyriex /Chambles - Firminy, 32,5km, zur Route 28.Tag
Ein sehr unangenehmer Tag war dieser Sonntag. Von Meyriex immer der Loire entlang Suche nach einer Unterkunftsmöglichkeit. In St. Rambert, St. Just, St. Etienne Unieux, keine Zimmer, alle Unterkünfte auch Jugendherbergen geschlossen, die Saison hat halt noch nicht begonnen. Mit ca. 12 km Umweg fand er endlich in Firminy ein Hotel, das ab 20.00 Uhr öffnete. Nun denn eine Übernachtung sollte 39 Euro kosten, nach Bezug des angewiesenen Zimmers fiel dem Hotelbesitzer nachträglich ein, dass es aber 45 Euro kostet! Ein Zimmer sonst nichts, außer einem weiteren Gast war das ganze Haus geschlossen, die Übernachtung wurde wie üblich im voraus bezahlt, der Besitzer ward dann nicht mehr zu sehen. Das war wieder eine dieser unangenehmen Aufenthaltsorte.
Jakobsweg 29.Tag Montag, 25. April 2005 Firminy - Retournac , 41,6km, zur Route 29.Tag
Von Firminy nach dieser trostlosen unrealistischen Übernachtung führte die Strecke heute durch einen herrlichen Wald, es folgten Wiesen übersät mit Schlüsselblumen und den ganzen Tag über graue bis schwarze Wolken, aber kein Regen. Nach 37km wurde dann ein Hotel in Retournac gefunden, welches sehr angenehm und sauber ist. Preis- und Leistungsverhältnis stimmen hier. Nun kann Hermann nachdem er heute 850 km erreicht hat, beruhigt schlafen und von den blühenden Wiesen und grünen Wäldern mit den schwarzen Wolken träumen. 25.04.2005, 23.30
Jakobsweg 30.Tag Montag, 26. April 2005 Firminy - Retournac , 13,8km, zur Route 30.Tag
Heute führte der Pilgerweg stellenweise durch Regenwasserkanäle. Da mussten eigene Wege gesucht werden, da der Pilgerweg nicht passierbar war. Die Temperatur betrug gute 20 Grad, also ideales Wanderwetter. Das Ziel war heute Voray sur Arzon. Übernachtung wurde in einem Gité de France angeboten. Insgesamt wurden nun 900 km gelaufen.
© Hermann Brenner, Pirmasens
Meseta
Hermann’s Jakobsweg